Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Impuls MJ – Jessica Münch | Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Impuls MJ – Jessica Münch,
Am Wolfsgraben 58, 67547 Worms, nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kundinnen und Kunden über
die von der Anbieterin angebotenen Leistungen für Hunde und Pferde.
Hierzu gehören insbesondere tierphysiotherapeutische und naturheilkundlich orientierte Leistungen,
körper- und bewegungsbezogene Begleitung, präventive Angebote, mobile Leistungen, Beratungen,
Behandlungspakete, Online-Beratungen sowie physiotherapeutisch ausgerichtete Bewegungsangebote
wie CrossCani.
Individuelle Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden haben Vorrang vor diesen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen auf der Internetseite stellt kein verbindliches Vertragsangebot dar,
sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin eine Termin-, Paket- oder Leistungsanfrage
ausdrücklich bestätigt oder mit der vereinbarten Leistung beginnt.
Terminvereinbarungen können insbesondere persönlich, telefonisch, per E-Mail, über die Internetseite
oder über andere von der Anbieterin angebotene Kommunikationswege erfolgen.
Art, Umfang, Dauer und Vergütung der Leistung ergeben sich aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung, der Terminvereinbarung oder einem individuell erstellten Angebot.
§ 3 Art und Grenzen der Leistungen
Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen im Rahmen ihrer jeweiligen fachlichen Qualifikation und nach
dem zum Zeitpunkt der Leistungserbringung verfügbaren fachlichen Kenntnisstand.
Tierphysiotherapeutische Leistungen dienen insbesondere der Unterstützung von Beweglichkeit,
Bewegungsqualität, Koordination, körperlicher Belastbarkeit, Rehabilitation und Prävention.
Naturheilkundlich orientierte Leistungen können ergänzend eingesetzt werden.
Ein bestimmter Heilungs-, Therapie-, Behandlungs- oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet und
nicht zugesichert.
Die Leistungen ersetzen keine erforderliche tierärztliche Untersuchung, Diagnostik oder Behandlung.
Bei akuten, schweren, unklaren oder sich verschlechternden Beschwerden kann die Anbieterin die
Durchführung oder Fortsetzung einer Leistung von einer vorherigen tierärztlichen Abklärung abhängig
machen.
Die Anbieterin ist berechtigt, eine Leistung abzulehnen, zu unterbrechen oder abzubrechen, wenn
diese aus fachlicher, gesundheitlicher, tierschutzrechtlicher oder sicherheitsbezogener Sicht nicht
vertretbar erscheint.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Tierhalters
Der Tierhalter ist verpflichtet, vor Beginn einer Leistung alle für die sichere und fachgerechte
Durchführung wesentlichen Informationen vollständig mitzuteilen.
Impuls MJ – Jessica Münch | Stand: Oktober 2026
Hierzu gehören insbesondere bekannte Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, Schmerzen,
Lahmheiten, Medikamente, Unverträglichkeiten, Infektionserkrankungen, tierärztliche Befunde sowie
besondere Verhaltensweisen, die für die Durchführung der Leistung relevant sein können.
Veränderungen des Gesundheitszustandes des Tieres sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen.
Der Tierhalter bleibt während des Termins grundsätzlich für die Beaufsichtigung und Sicherung seines
Tieres verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Der Tierhalter hat dafür Sorge zu tragen, dass das Tier so gesichert ist, dass eine Gefährdung von
Menschen oder anderen Tieren möglichst ausgeschlossen wird.
§ 5 CrossCani und physiotherapeutische Bewegungsangebote
CrossCani ist ein physiotherapeutisch orientiertes Bewegungsangebot für Hunde und ihre Halter.
Im Mittelpunkt stehen kontrollierte Bewegung, Körperwahrnehmung, Koordination, Gleichgewicht,
Stabilität, Beweglichkeit und ein an die körperlichen Voraussetzungen des jeweiligen Hundes
angepasstes Bewegungsmanagement.
Die Übungen werden dem Tierhalter erläutert und gemeinsam mit ihm umgesetzt, soweit dies zur
physiotherapeutisch oder präventiv ausgerichteten Durchführung erforderlich ist.
CrossCani umfasst derzeit keine gewerbsmäßige Ausbildung von Hunden und keine Anleitung des
Tierhalters zur Hundeausbildung im Sinne des § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 f TierSchG.
Nicht Bestandteil des Angebotes sind insbesondere Erziehungsberatung, Verhaltenstraining,
Leinenführigkeit, Rückruftraining, Impulskontrolltraining, die Bearbeitung unerwünschten Verhaltens
oder die gezielte Ausbildung bestimmter Verhaltensweisen.
Sollten sich im Rahmen eines Angebotes Fragestellungen ergeben, die eine hundetrainerische oder
verhaltensbezogene Beratung erfordern, kann die Anbieterin empfehlen, hierfür eine entsprechend
qualifizierte und erforderlichenfalls behördlich zugelassene Fachperson hinzuzuziehen.
§ 6 Teilnahmevoraussetzungen und Sicherheit
Der Tierhalter hat die Anbieterin vor Beginn einer Leistung über bekannte gesundheitliche oder
sicherheitsrelevante Besonderheiten des Tieres zu informieren.
Tiere mit ansteckenden Erkrankungen dürfen an Gruppenangeboten nicht teilnehmen.
Bei Gruppenangeboten kann die Anbieterin Tiere ausschließen oder besondere
Sicherheitsmaßnahmen verlangen, wenn aufgrund ihres Gesundheitszustandes oder Verhaltens eine
konkrete Gefährdung anderer Teilnehmer, Tiere oder der Anbieterin zu erwarten ist.
Bei Hunden kann insbesondere das Tragen eines geeigneten Maulkorbs verlangt werden, wenn dies
aus Sicherheitsgründen erforderlich und für den Hund zumutbar ist.
Eine Teilnahme kann von einer vorherigen tierärztlichen oder sonstigen fachlichen Abklärung abhängig
gemacht werden.
§ 7 Mobile Leistungen und Anfahrt
Soweit Leistungen beim Tierhalter, im Stall oder an einem anderen vereinbarten Ort erbracht werden,
handelt es sich um mobile Leistungen.
Anfahrtskosten und gegebenenfalls weitere Fahrtkosten werden vor Vertragsschluss entsprechend der
jeweils geltenden Preisangabe oder individuellen Vereinbarung mitgeteilt.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass der vereinbarte Leistungsort zum Termin zugänglich ist und
die Durchführung unter geeigneten und sicheren Bedingungen stattfinden kann.
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Kann ein Termin vor Ort aus Umständen nicht durchgeführt werden, die der Kunde zu vertreten hat,
gelten die Regelungen über kurzfristige Terminabsagen entsprechend.
§ 8 Preise und Zahlung
Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise.
Die Vergütung ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, mit Erbringung der jeweiligen Leistung fällig.
Für Pakete oder mehrteilige Leistungen kann Vorauszahlung vereinbart werden. Dies wird dem Kunden
vor Vertragsschluss mitgeteilt.
Die Zahlung kann über die jeweils angebotenen Zahlungsmöglichkeiten erfolgen.
§ 9 Leistungspakete
Bei der Buchung eines Paketes erwirbt der Kunde die vereinbarte Anzahl beziehungsweise den
vereinbarten Umfang der darin enthaltenen Leistungen.
Soweit auf der Internetseite ein Zeitraum wie beispielsweise „ca. fünf bis sieben Wochen“ angegeben
wird, handelt es sich um einen vorgesehenen beziehungsweise typischen Begleitzeitraum, sofern nicht
ausdrücklich ein verbindlicher Zeitraum vereinbart wurde.
Die konkreten Termine werden individuell vereinbart.
Muss ein Termin durch die Anbieterin verschoben werden, wird nach Möglichkeit zeitnah ein
Ersatztermin angeboten.
Kann ein wesentlicher Teil eines gebuchten Paketes von der Anbieterin dauerhaft nicht mehr erbracht
werden, werden bereits gezahlte Entgelte für noch nicht erbrachte Leistungen anteilig erstattet.
§ 10 Terminabsage durch den Kunden
Vereinbarte Einzeltermine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei
abgesagt oder verschoben werden.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin eine angemessene
Ausfallentschädigung verlangen, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte und
tatsächlich ein entsprechender Vergütungsausfall entstanden ist.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich
geringerer Schaden entstanden ist.
Bei gebuchten Paketen kann ein entsprechend ausgefallener Termin auf das Paket angerechnet
werden, soweit die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind.
§ 11 Absage durch die Anbieterin
Kann ein vereinbarter Termin wegen Krankheit, höherer Gewalt, eines nicht vorhersehbaren
betrieblichen Ereignisses oder aus einem anderen von der Anbieterin nicht vermeidbaren Grund nicht
stattfinden, wird ein Ersatztermin angeboten.
Für die ausgefallene Leistung entstehen dem Kunden keine zusätzlichen Kosten.
Ist eine Nachholung dauerhaft nicht möglich, werden bereits geleistete Zahlungen für die nicht
erbrachte Leistung erstattet.
Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§ 12 Online-Beratungen
Soweit Beratungen online durchgeführt werden, erfolgt die Leistung über den jeweils vereinbarten
Kommunikationsdienst.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, über eine geeignete Internetverbindung sowie die für die
Nutzung erforderliche technische Ausstattung zu verfügen.
Für technische Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden haftet die Anbieterin nicht.
Kann eine Online-Leistung aufgrund einer von der Anbieterin zu vertretenden technischen Störung
nicht sinnvoll durchgeführt werden, wird ein Ersatztermin vereinbart.
§ 13 Empfehlungen und Eigenverantwortung
Empfehlungen der Anbieterin werden auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Beratung oder Behandlung
bekannten Informationen ausgesprochen.
Der Tierhalter entscheidet über die Umsetzung empfohlener Maßnahmen, soweit es sich nicht um
unmittelbar während eines Termins erforderliche Sicherheitsanweisungen handelt.
Die Anbieterin kann insbesondere empfehlen, tierärztliche, physiotherapeutische,
verhaltensmedizinische oder andere fachliche Hilfe hinzuzuziehen, wenn dies nach ihrer Einschätzung
erforderlich erscheint.
§ 14 Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder
ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin nur für den
vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten,
deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf
deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Die gesetzlichen Vorschriften über eine zwingende Haftung bleiben unberührt.
Soweit der Kunde wesentliche gesundheitliche, medizinische oder sicherheitsrelevante Informationen
zum Tier nicht oder nicht vollständig mitgeteilt hat, gelten die gesetzlichen Vorschriften über ein
etwaiges Mitverschulden.
§ 15 Haftung des Tierhalters
Der Tierhalter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die durch sein Tier verursacht
werden.
Er ist verpflichtet, die Anbieterin vor Beginn des Termins über bekannte Aggressions-, Abwehr-, Angst-
oder sonstige Verhaltensweisen zu informieren, sofern hieraus eine Gefährdung entstehen kann.
Für die Teilnahme an Gruppenangeboten kann die Anbieterin den Nachweis einer gültigen
Tierhalterhaftpflichtversicherung verlangen.
§ 16 Urheberrecht und Unterlagen
Von der Anbieterin zur Verfügung gestellte Unterlagen, Übungsbeschreibungen, Konzepte, Texte,
Abbildungen oder sonstige Materialien dürfen ausschließlich für den eigenen privaten Gebrauch
verwendet werden, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.
Eine Veröffentlichung, Weitergabe, Vervielfältigung oder gewerbliche Nutzung ist ohne vorherige
Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit die Materialien urheberrechtlich geschützt sind.
§ 17 Widerrufsrecht
Verbrauchern stehen bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen
Verträgen die gesetzlichen Widerrufsrechte zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass mit einer Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist
begonnen wird, gelten hinsichtlich eines möglichen Wertersatzes und des Erlöschens des
Widerrufsrechts die gesetzlichen Vorschriften.
§ 18 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen
verarbeitet.
Weitere Informationen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung der Anbieterin.
§ 19 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als hierdurch zwingende gesetzliche
Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt
hat, nicht eingeschränkt werden.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder
werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle einer unwirksamen
Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
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